Reinhard Dobat

Dreidimensionales Gestalten

 

Arbeiten 2013-2023

Arbeitsweise: Figürliches Arbeiten, farbig gefasst, Bricolage, Neo-Brut. / Materialien: Ton, Gips, Nonad, Lehm, Holz, Stoff, Draht, Moniereisen. / Projekte: „Fatale Paarungen“, „Formen“, „Motion/Emotion“, „Wilde Spiritualität“, „Gedichte und Skulpturen“, „Aufbruch“

Aktuelles Projekt 2023 / 24

Frei-Räume

Basis des Projekts bildet ein „Offener Kubus“ mit einem Rahmen aus Kanthölzern (70x70x70 cm). Es grenzt einen leeren Innenraum ein bzw. aus dem Umgebungsraum aus.

Die klassische Skulptur hat sich im Raum nach allen Seiten ausgedehnt, Raum eingenommen, der Raum war jedoch nicht das Thema, sondern das Dargestellte. Mit dem Beginn des 20.Jhdts verändert sich die Vorstellung von einer Skulptur. Die moderne Skulptur ist nicht mehr raum-greifend, sondern raum-schaffend. „Eine Skulptur sollte eine offene Konstruktion mit Leer-Räumen sein, die sich mit dem äußeren Raum verbinden und eine Einheit bilden“. (Peter Weibel) Die Skulptur wird hohl, leer, offen, leicht, luftig, transparent. Sie ist nicht mehr massiv, voluminös und schwer. Stattdessen wird sie geformt aus dreidimensionalen „Linien“ (z.B. Stahlstäben…) und „Flächen“ (z.B. verformte Stahlplatten …), die „Zwischen-Räume“ schaffen.

 

Der „offene Kubus“ ist demnach keine Vitrine, in der Objekte ausgestellt werden. Vielmehr schaffen die Objekte im inneren des Rahmens wiederum Räume im Raum. Es entstehen leere (Zwischen) Räume. Sie bilden zusammen mit dem Kubus eine Gesamt-Installation.

Was von der Installation bleibt, ist eine(Foto-) Dokumentation. Der Kubus wird jeder Installierung wieder komplett „geleert“, um sein Potential für eine neue „Füllung“ entfalten zu können.

 
 

About

Nach 30 Jahren Selbständigkeit als Organisationsberater und Entscheidungscoach hat für mich (Reinhard Dobat Jahrgang 1950) eine neue „Karriere“ begonnen. Nach Abschluss eines dreijährigen Basis-Studiums der Bildhauerei arbeite ich an verschiedenen Projekten zu Fragen, die mich bewegen.

Die Arbeitsweise kann man als NeoBrut bezeichnen: Grobe, rohe, expressive Formgebung, „primitiver“, naiver, ungeformter Ausdruck an der Grenze zwischen figürlich und abstrakt; häufig eine Bricolage aus vorgefundenen Materialien und einfachen, ungewöhnlichen Werkstoffen, farblich gefasst.

 

Bisherige Ausstellungen

Gruppenausstellung Streuobstwiese Bonn 2023
Gruppenausstellung im Henkelpark 2022
By the way, Ausstellung mit Guido Wolf in Bonn 2021
Ausstellung zusammen mit Malte Sonnenfeld, Kulturwerkstatt Unkel 2020
Kulturwerkstatt Unkel 2019
Stadtmuseum Siegburg (Gruppenausstellung) 2019
Kunsttage Unkeler Höfe 2019
Fabrik 45 Bonn (Gruppenausstellung) 2018
TheRhineArt Bonn 2018
Bildhauerhalle Bonn (Gruppenausstellung) 2017
Kunst Unkeler Höfen 2014
Neuwieder Kunsttage 2013
Kunst Unkeler Höfe 2012

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